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	<title>Clubberer04 Berlin</title>
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		<title>Würdevoller Saisonausklang gegen Werder</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 17:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga 2012/2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Goldene Ananas]]></category>
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		<category><![CDATA[Sebastian Polter]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schaaf]]></category>
		<category><![CDATA[Tomas Pekhart]]></category>
		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war also das berühmte Spiel um die "Goldene Ananas"...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DER DISORDER &#8211; Der Clubspielberichtkommentar</strong></p>
<p><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 34. Spieltag</strong><br />
[Samstag, 17.05.2013]<br />
<strong>1.FC Nürnberg &#8211; Werder Bremen 3:2 (0:1)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4720" alt="Mak zieht ab" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230465.jpg" width="600" height="450" /></p>
<p style="text-align: justify;">Es war also das berühmte Spiel um die &#8220;Goldene Ananas&#8221;, ein Spiel in dem es zwar um drei Punkte ging, diese jedoch keinerlei Auswirkung mehr auf Abstieg, Meisterschaft oder Europapokal-Qualifikation haben würden. Ein Spiel, das noch dazu bei sommerlichen Temperaturen stattfand, und das im Gegensatz zu den Partien in Dortmund, Augsburg und Hannover alles andere als im Focus der fußballbegeisterten Öffentlichkeit stand. Ein Spiel auch, an das wahrscheinlich schon um 17.20 Uhr niemand mehr gedacht hätte, wären da nicht in Bremen in der Woche vor dem Spiel gewisse Entscheidungen getroffen worden, die den letzten Auftritt ihrer Mannschaft in der Saison 2012/2013 zumindest für die Werder-Fans zu einem ganz besonderen Spiel gemacht haben. Das 34. Spiel der Spielzeit war für die Gäste das Spiel eins nach Thomas Schaaf – das erste Spiel nach einer Ära.<br />
Den Clubanhang interessierte diese Tatsache natürlich nur so mittelmäßig und während die Bremer Fans mit Pippi in den Augen in einer grünen Rauchwolke standen, forderte die Nordkurve nicht zu Unrecht einen versöhnlichen Saisonabschluss und drei Punkte, die den Club bei optimalem Verlauf des letzten Spieltags sogar noch hätten auf einen einstelligen Tabellenplatz katapultieren können.<br />
Bis an diesem Sommertag in Nürnberg jedoch überhaupt von einem Verlauf gesprochen werden konnte, dauerte es dann doch (erwartungsgemäß ?) recht lang. Die Gäste aus Bremen kamen zwar besser ins Spiel, davon, dass eine Mannschaft jedoch <em>gut</em> im Spiel war, konnte in den ersten 30 Minuten wahrlich nicht die Rede sein. Torchancen? Mangelware! Spielfluss? Mangelware! Spannung? Nur auf den anderen Plätzen!<br />
Das mag neben den sommerlichen Temperaturen und der Tatsache, dass es im Grunde um kaum noch etwas ging, zumindest auf Clubseite auch daran gelegen haben, dass Coach Wiesinger das eigene Team wieder hatte umstellen müssen: Per Nilsson, Niklas Stark und Marvin Plattenhardt ersetzten Berkay Dabanli, Mike Frantz und Alexander Esswein in der Startelf. Da dauerte es dann halt ein wenig, ehe die Zahnräder halbwegs ordentlich ineinander griffen.<br />
Einzig wahrer Aktivposten auf dem Spielfeld war – wenn man davon sprechen will &#8211; in der ersten Hälfte der Bremer Kevin de Bruyne, der in Spiel eins nach Thomas Schaaf wohl seine letzte Partie im grün-weißen Trikot bestritt und der in der 27. Minute (!) den ersten Warnschuss des gesamten Spiel abgab. Raphael Schäfer konnte problemlos parieren.<br />
Zehn Minuten später war es dann plötzlich geschehen: de Bruyne wurde freigespielt, sah, dass Schäfer aus dem Tor eilte und narrte den Keeper in der 37. Minute mit einem Heber ins Nürnberger Tor. Bremen und allen voran der junge Belgier hatten Ernst gemacht und führten zur Pause verdient.<br />
Nach dem Seitenwechsel begannen die letzten 45 Minuten der Saison mit einem Fernschuss von Timmy Simons – dem ersten des Club an diesem Samstag. Sebastian Mielitz im Bremer Tor konnte den Ball ohne Probleme festhalten. In der 55. Minute hatte der Club dann etwas Glück als Schiedsrichter Guido Winkmann eine Attacke von Raphael Schäfer in Richtung Nils Petersen als faire Aktion wertete und nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte. Hätte man auch anders sehen können.<br />
Keine zwei Meinungen kann es dagegen über Per Nilsson geben. Der Innenverteidiger stand in der 61. Minute nach einem Eckball mal wieder genau da, wo ein Klassestürmer stehen muss. Klatschte sein Kopfball zunächst an den Pfosten, konnte der Schwede den Abpraller problemlos im Bremer Tor unterbringen. Mit sechs Treffern ist der Klassestürmerinnenverteidiger damit bester Club-Torschütze der Saison 2012/2013.<br />
Nach dem Ausgleich verflachte die Partie wieder und als Zuschauer hatte man nun endgültig den Eindruck, dass es für beide Teams um nichts mehr ging und man auf beiden Seiten mit dem Erreichten zufrieden ist. Dass dem nicht so war, zeigte der eingewechselte Sebastian Polter in der 81. Minute. Der Leihspieler vom VfL Wolfsburg, der sein letztes Spiel im Clubtrikot bestritt, köpfte den Ball nach einer Ecke ins Bremer Tor und gab damit das Startsignal für unterhaltsame zehn Minuten, die bis zum Saisonende noch blieben. Zunächst durften die Clubfans noch einmal jubeln als Tomas Pekhart in der 88. Minute nach Flanke an den langen Pfosten aus kurzer Distanz zum 3:1 einnetzen konnte. Auf der anderen Seite hatten auch die mitgereisten Fans von der Weser noch einmal Grund zur Freude. Im Gegenzug zum 1:3 traf de Bruyne ein zweites Mal und stellte in der 89. Minute den Anschluss wieder her.<br />
Nach 90 Minuten war die Zufriedenheit auf beiden Seiten groß. Die Werder Fans waren zufrieden, dass ihre Mannschaft den Klassenerhalt trotz Sieglosigkeit in den letzten 13 Spielen doch recht klar geschafft hat und die Mannschaft von Michael Wiesinger hat mit zwei Spielen in Folge, die man noch zu einem Sieg drehen konnte, fast schon Historisches geleistet und für einen versöhnlichen Abschluss einer Saison mit Höhen und Tiefen gesorgt. Im Tableau reichte es am Ende mit guten 44 Punkten zum zehnten Platz bei elf Siegen, elf Unentschieden und zwölf Niderlagen. Man steht damit immerhin vor Mannschaften wie dem VfL Wolfsburg, dem VfB Stuttgart oder auch den immer wieder gerne hoch gelobten 05ern aus Mainz &#8211; von Werder Bremen auf Rang 14 ganz zu schweigen. Hatte es in der Hinrunde unter Dieter Hecking zu 20 Punkten und Rang 14 gereicht, holte die Mannschaft unter Michael Wiesinger in der Rückrunde 24 Punkte und steht im Klassement der 17 Spiele 2013 auf einem guten achten Platz. In der Heimtabelle steht der Club mit sieben Siegen, sechs Unentschieden und vier Niederlagen (27 Punkte) auf Platz sieben, auswärts hat es bei vier Siegen, fünf Unentschieden und acht Niederlagen mit 17 Punkten zu Platz zwölf gereicht.<br />
Die fünfte Saison in Folge als Bundesligist beginnt für den Club am ersten Wochenende im August. Zunächst steht am Wochenende 2./3./4. August die erste Hauptrunde im DFB-Pokal auf dem Programm, ehe die 51. Saison der Fußball-Bundesliga dann am Freitag, den 9. August 2013 startet. Mehr gibt es im Grunde nicht hinzuzufügen. Freuen wir uns einfach auf die Sommerpause und genießen wir das schöne Wetter!</p>
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		<title>Durchgefeiert in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 19:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Fortuna Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vorletzten Spieltag der Saison wartete mit der Düsseldorfer Altstadt noch einmal ein Höhepunkt]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 33. Spieltag</strong><br />
[Samstag, 11.05.2013]<br />
<strong>Fortuna Düsseldorf &#8211; 1.FC Nürnberg 1:2 (1:0)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am vorletzten Spieltag der Saison wartete mit der Düsseldorfer Altstadt noch einmal ein Höhepunkt auf der jährlichen Reise durch die Städte der Republik &#8211; dachten sich nicht nur ein paar Berliner Clubfans, sondern auch jede Menge anderer FCN-Anhänger. Schon Samstagvormittag wurde ordentlich angefeiert und dass das Spiel als solches dann auch noch ein Fest werden sollte, glaubte vor dem Stadionbesuch fast Niemand. Doch erstens kommt es eben manchmal anders und zweitens als man denkt&#8230; es könnte ja schließlich auch sein, dass das brandneue Ciric-Schnäppchen-Vintage-Trikot einfach an allem Schuld ist&#8230;</p>

<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4693' title='Angekommen in Düsseldorf'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230394-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Angekommen in Düsseldorf" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4692' title='Das Bier ist offen, kann losgehen!'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230390-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das Bier ist offen, kann losgehen!" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4694' title='Schon mittags war die Altstadt voll'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230400-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schon mittags war die Altstadt voll" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4695' title='Viele, viele Clubfans vor&#039;m Gästeeingang'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230402-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Viele, viele Clubfans vor&#039;m Gästeeingang" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4696' title='Das nennen die Stadion?'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230404-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das nennen die Stadion?" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4697' title='Von innen sieht&#039;s schon eher so aus...'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230405-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Von innen sieht&#039;s schon eher so aus..." /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4698' title='Fußball gespielt wurde auch'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230419-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fußball gespielt wurde auch" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4699' title='Zuerst rennt der Club a weng hinterher'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230420-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Zuerst rennt der Club a weng hinterher" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4700' title='Der Eigentorschütze!'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230424-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Eigentorschütze!" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4701' title='Der Club schießt&#039;ne Ecke'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230426-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Club schießt&#039;ne Ecke" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4702' title='Die Fortuna versucht einen Freistoß'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230428-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Fortuna versucht einen Freistoß" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4703' title='Harmonie im Stadion'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230432-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Harmonie im Stadion" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4704' title='Es wird eng im Fortuna-Strafraum'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230436-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Es wird eng im Fortuna-Strafraum" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4705' title='Rummmms! Drin isser! 2:1 für&#039;n Glubb'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P12304431-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rummmms! Drin isser! 2:1 für&#039;n Glubb" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4706' title='Die Gästekurve war voll'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230445-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Gästekurve war voll" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4707' title='Beinahe hät&#039;s im Fortuna-Gehäuse nochmal gescheppert'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230451-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Beinahe hät&#039;s im Fortuna-Gehäuse nochmal gescheppert" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4708' title='Der Reisinger gewinnt nur unwichtige Kopfballduelle'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230452-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Reisinger gewinnt nur unwichtige Kopfballduelle" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4709' title='Das muss so schief - sonst hätt&#039;s nicht gepasst'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230454-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das muss so schief - sonst hätt&#039;s nicht gepasst" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4710' title='Sandra und Silvana freuen sich'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230456-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sandra und Silvana freuen sich" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4711' title='Sandra und Der Disorder freuen sich auch'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230457-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sandra und Der Disorder freuen sich auch" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4657' title='Dann wurde erst einmal Grundlage geschaffen'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4860-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dann wurde erst einmal Grundlage geschaffen" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4658' title='Ordentliches Essen in großer Runde'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4862-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ordentliches Essen in großer Runde" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4659' title='Viele, viele, viele, viele Jahre Clubfan-Dasein auf einem Bild'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4864-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Viele, viele, viele, viele Jahre Clubfan-Dasein auf einem Bild" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4660' title='Der Rest vom Feste'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4866-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Rest vom Feste" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4661' title='Am Abend war die Altstadt noch voller (die Leute auch)'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4867-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Am Abend war die Altstadt noch voller (die Leute auch)" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4662' title='Vier Clubfans in Düsseldorf'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4879-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vier Clubfans in Düsseldorf" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4663' title='Hättet Ihr danach nicht einfach friedlich in die Busse steigen können?'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4885-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hättet Ihr danach nicht einfach friedlich in die Busse steigen können?" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4664' title='Sahne und Saft passt eben nicht'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4904-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sahne und Saft passt eben nicht" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4665' title='Der nächste Morgen: Viele Pommesesser werden erwartet'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4949-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der nächste Morgen: Viele Pommesesser werden erwartet" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4666' title='Schöne Häuser in der Altstadt'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4951-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schöne Häuser in der Altstadt" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4667' title='Das Rathaus'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4957-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das Rathaus" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4668' title='Durch diese Gasse müssen sie gehen...'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4961-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Durch diese Gasse müssen sie gehen..." /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4669' title='Gut zu wissen, was da so steht'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4972-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gut zu wissen, was da so steht" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4670' title='Die Rückseite der Altstadt'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4981-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Rückseite der Altstadt" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4671' title='Gemütlich ist anders'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4983-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gemütlich ist anders" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4672' title='Ihr habt da was vergessen einzureissen...'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4984-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ihr habt da was vergessen einzureissen..." /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4673' title='Weg am Rhein'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4987-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Weg am Rhein" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4674' title='Der Rhein mit großem Turm und großem Schiff'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4989-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Rhein mit großem Turm und großem Schiff" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4675' title='Ein altes Schiff'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4993-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ein altes Schiff" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4676' title='Eine Straße zum Wohnen'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4994-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eine Straße zum Wohnen" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4677' title='Schöne Farbe oder nicht?'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4997-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schöne Farbe oder nicht?" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4678' title='Viel Grün auch in der Innenstadt'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5001-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Viel Grün auch in der Innenstadt" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4679' title='Sackgasse'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5010-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sackgasse" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4680' title='Spiegelung'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5011-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Spiegelung" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4681' title='Die Kugelspielerin'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5018-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Kugelspielerin" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4682' title='StreetArt'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5031-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="StreetArt" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4683' title='Auch eine Art StreetArt'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5034-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Auch eine Art StreetArt" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4684' title='Fahrradrennen auf der Kö war auch noch'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5040-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fahrradrennen auf der Kö war auch noch" /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4685' title='Und auch die Kleinen durften noch ran...'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5055-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Und auch die Kleinen durften noch ran..." /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4686' title='... also die ganz Kleinen...'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5085-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="... also die ganz Kleinen..." /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4687' title='... die richtig Kleinen...'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5091-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="... die richtig Kleinen..." /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4688' title='... die geschminkten Kleinen...'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5094-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="... die geschminkten Kleinen..." /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4689' title='... eben die richtig, richtig Kleinen...'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5101-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="... eben die richtig, richtig Kleinen..." /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4690' title='Ja, was so&#039;ne Frohnatur ist...'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5104-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ja, was so&#039;ne Frohnatur ist..." /></a>
<a href='http://www.clubberer04.de/?attachment_id=4691' title='... und was von einem Junggesellenleben so übrig bleibt!'><img width="150" height="150" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5111-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="... und was von einem Junggesellenleben so übrig bleibt!" /></a>

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		<title>Durchgekämpft in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 16:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga 2012/2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Auswärtssieg]]></category>
		<category><![CDATA[Fortuna Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfsache]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfschütteln]]></category>
		<category><![CDATA[Marvin Plattenhardt]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Mak]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kann ja viele Gründe geben, warum man anderen Menschen verdeutlichen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DER DISORDER &#8211; Der Clubspielberichtkommentar</strong></p>
<p><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 33. Spieltag</strong><br />
[Samstag, 11.05.2013]<br />
<strong>Fortuna Düsseldorf &#8211; 1.FC Nürnberg 1:2 (1:0)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4649" alt="Der sitzt! Das 2:1 für den Club durch Plattenhardt" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230443.jpg" width="600" height="450" /></p>
<p style="text-align: justify;">Es kann ja viele Gründe geben, warum man anderen Menschen verdeutlichen möchte, in wie weit der Fußballsport zu einem großen Teil auch Kopfsache ist. Da stehen an erster Stelle mit Sicherheit die Menschen, die den Beruf des Trainers ausüben und deren Aufgabe es ist, ihre Mannschaft, die den Fußballsport betreibt, möglichst zu Spielgewinnen zu führen – was sich vor allem dann als schwierig erweisen kann, wenn der anstehende Gegner nicht nur von Außenstehenden, sondern auch vom eigenen Team als Favorit gesehen wird. In diesem Fall wird der Mensch, dessen Beruf oder Berufung der des Trainers ist, auf psychologisches Handwerk zurückgreifen müssen und seinem eigenen Team zwar durchaus einräumen, dass Dinge wie Ballbehandlung, taktisches Verständnis und körperliche Verfassung durchaus hilfreich sein können ein Spiel zu gewinnen – die endgültige Entscheidung über den Ausgang eines Fußballspiels jedoch im Kopf stattfindet, im Kopf jeden einzelnen Spielers und damit in der Summe im Kopf aller Beteiligten.<br />
Dies mag man nun glauben oder nicht, doch wer einen Beweis für die Kopfthese benötigt, sollte ein Video des Fußballspiels zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Nürnberg vom Wochenende zu Hilfe nehmen und wird mit den 90 Minuten aus der Esprit-Arena so ziemlich jeden Skeptiker überzeugen.<br />
In Düsseldorf trafen am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, deren Seelenheil nicht zum Besten stand. Auf der einen Seite die Fortuna, die sich nach verkorkster Rückrunde und gerade mal neun Punkten aus zuvor 15 Spielen zwei Spieltage vor Schluss in akuter Abstiegsgefahr wiederfindet. Auf der anderen Seite der Club, der sich seit einer Woche zwar als geretteter Bundesligist sehen durfte, bei dem jedoch seit Mitte April nicht mehr viel zusammenlief und der in den letzten vier Bundesligaspielen bei einem Torverhältnis von 1:8 nicht einen einzigen Punkt für sich verbuchen konnte.<br />
Es trafen also zwei Teams aufeinander, deren Stimmung eher im Nullbereich zu vermuten war – und dies sah man dem Gekicke auf dem Rasen in der ersten 45 Minuten auch gnadenlos an. Die 22 Spieler auf dem Grün kämpfen nicht nur um den Ball, sondern ganz deutlich mit dem eigenen Kopf. Die einfachsten Ballstoppmanöver wollten nicht funktionieren und hatte die Lederkugel den eigenen Fuß erst einmal wieder verlassen, drängte sich bei so manchem Spieler die direkte Frage auf, was er sich bei seinem Passversuch denn eigentlich so gedacht hat.<br />
Die Clubelf, die von Trainer Michael Wiesinger gezwungenermaßen gleich auf mehreren Positionen hatte verändert werden müssen und bei der neben Per Nilsson und Niklas Stark kurzfristig auch Hiroshi Kiyotake ausgefallen war, zeigte sich anfangs genau in der Verfassung, in der man sie als Clubfan auch in den letzten Wochen schon kaum ertragen hatte und so konnte in den ersten 45 Minuten allein die Tatsache beruhigend wirken, dass man mit der Fortuna auf ein Team traf, dem offensichtlich die Angst im Nacken saß und das ebenfalls nichts bis wenig zustande brachte. Bezeichnend dafür war, dass die Gastgeber bei ihrem Führungstreffer in der 22. Minute auf die tatkräftige Hilfe ihres Gastes angewiesen waren. Andreas „Lumpi“ Lambertz hatte sich auf der rechten Angriffsseite mit Hilfe eines nicht geahndeten Handsspiels durchgesetzt und den Ball mustergültig und flach ins Nürnberger Abwehrzentrum gepasst – wo er an Freund und Feind vorbei schließlich vor den Füßen des völlig unbedrängten Hanno Balitsch landete und dieser das Spielgerät im Stile eines Klassestürmers über die Torlinie drückte. Dumm nur für den Mann mit der Nummer fünf: Es war die eigene  Torlinie.<br />
Auf der anderen Seite hätte Robert Mak bei seinem Kollegen aus der Abwehr vielleicht Anschauungsunterricht nehmen sollen. Dem Slowaken wäre dann in der 30. Minute nach präziser Flanke von der linken Seite vielleicht schon der Ausgleich gelungen. Eine nötige Volleyabnahme der Hereingabe überforderte den 22-Jährigen jedoch.<br />
Nachdem weitere Höhepunkte in den ersten 45 Minuten vergeblich auf sich warten ließen, war in der Pausenviertelstunde nun also das psychologische Geschick der Übungsleiter gefragt und ganz offensichtlich hatte Michael Wiesinger an diesem Samstag das bessere Ende für sich.<br />
Der Club zeigte der Fortuna in Halbzeit zwei die Gnadenlosigkeit, die er selbst im Abstiegskampf schon so oft erfahren hat: Haste keinen Lauf und stehste mit dem Rücken zur Wand, dann stehste mit dem Rücken zur Wand und hast keinen Lauf.<br />
Während sich die Fortuna also zwar bemühte, im Angesicht des Abstiegsgespentes jedoch oft schon an den einfachsten Pässen scheiterte, reichte dem FCN in Durchgang zwei ein einziger Angriff, um die Beschwerden der letzten Wochen abzuschütteln und sich auf das zu konzentrieren, was ihnen in dieser Saison schon sehr viel schwerer gemacht wurde, als in Düsseldorf: Das Toreschießen.<br />
Zwar scheiterte Youngster Markus Mendler in der 53. Minute nach mustergültigem Pass noch allein vor F95-Keeper Fabian Giefer und schob den Ball zwar am herauseilenden Torhüter, aber auch am Tor vorbei, doch nur fünf Minuten später machte es Robert Mak dann besser als bei seinem Versuch in der ersten Halbzeit. Auf halbrechter Position freigespielt, traf er mit einem satten Schuss ins lange Eck zum mittlerweile verdienten Ausgleich.<br />
Spätestens jetzt hatte dann auch der letzte Clubfan im Stadion gemerkt, dass es bei einem Großteil der Nürnberger Mannschaft Klick gemacht hatte im Kopf. Der Glaube an sich selbst war wieder da. Dinge, die noch in der ersten Halbzeit an der eigenen Unkonzentriertheit gescheitert waren, funktionierten plötzlich wieder wie unzählige Male im Training geübt.<br />
Bestes Beispiel dafür: Der Freistoß von Marvin Plattenhardt in der 64. Minute. Hatte man als Clubfan aufgrund des Fehlens von Kiyotake gar nicht so sehr auf Standardsituationen gesetzt, belehrte einen der in der Halbzeit für Alexander Esswein gekommene Linksfuß mit einem sehenswerten Treffer eines Besseren. Aus 25 Metern muss man erst einmal so präzise ins Toreck treffen&#8230;<br />
Mit der ersten Führung im Rücken seit dem Mainz-Spiel im April, drückte der Club dann sogar auf eine 3:1-Vorentscheidung. Tomas Pekhart in der 71. Minute und Robert Mak in der 79. Minute, sowie in der dritten Minute der Nachspielzeit, scheiterten jedoch knapp. Da letztlich dann auch der zum Ende des Spiels befüchtete Sturmlauf der Fortuna ausblieb, hatten die Franken letztlich kaum Mühe, das knappe Ergebnis über die Zeit zu bringen. Einzig der Ex-F****** Stefan Reisinger hatte in der 77. Minute noch so etwas wie eine Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch am gedankenschnellen Raphael Schäfer.<br />
Der Kapitän der Nürnberger Elf war es dann jedoch leider auch, der trotz der nicht unbedingt zu erwartenden und dafür umso freudiger gefeierten Kehrtwende im späten Saisonverlauf, für Misstöne sorgte. Während die unzähligen, mitgereisten Club-Anhänger ihre Mannschaft in der Gästekurve mit der Welle feiern wollten, beorderte der Torhüter seine Kollegen mit einer deutlich sichtbaren Handbewegung in Richtung Kabine. Natürlich kann diese Handbewegung vielerlei Gründe gehabt haben, doch von den Rängen sah die Geste dann doch eindeutig aus und wurde mit einem gellenden Pfeifkonzert aus der Kurve bedacht. Bei allen Misstönen zwischen Mannschaft und Fans in den letzten Wochen und der richtigen Reaktion auf dem Fußballplatz sicherlich keine allzu kluge Aktion von Raphael Schäfer.<br />
Und wo wir gerade bei unklug sind: Die Ereignisse in der Düsseldorfer Altstadt in der Nacht nach dem Spiel seien an dieser Stelle lediglich mit einem verständnislosen Kopfschütteln in Worte gefasst. Ein heftiges Kopfschütteln in Richtung derer, die offensichtlich nicht genug Hirn im Kopf haben, um zu verstehen, dass sich ihr negatives Gehabe auch auf den Ruf des Vereins auswirkt, den sie doch so toll zu vertreten vorgeben. Ein heftiges Kopfschütteln aber auch in die Richtung derjenigen Verantwortlichen, die trotz langjähriger Berufserfahrung nicht sehen, dass schiefgeht, was schiefgehen muss und bei denen mehr und mehr der Verdacht aufkommt, dass man es das eine oder andere Mal auch bewusst zur Eskalation kommen lässt, allein um die eigene Daseinsberechtigung aufrecht zu erhalten.</p>
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		<title>Larifari gegen Leverkusen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 21:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga 2012/2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Bayer Leverkusen]]></category>
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		<description><![CDATA[Es kann schon traurig machen, wenn das Sinnbild eines verkorksten Spiels gegen Bayer Leverkusen ausgerechnet der in dieser Saison so oft für seine Standards gefeierte Hiroshi Kiyotake ist. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DER DISORDER &#8211; Der Clubspielberichtkommentar</strong></p>
<p><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 32. Spieltag</strong><br />
[Samstag, 04.05.2013]<br />
<strong>1.FC Nürnberg &#8211; Bayer Leverkusen 0:2 (0:1)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4642" alt="Der Glubb greit an" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/05/P1230383.jpg" width="600" height="450" /></p>
<p style="text-align: justify;">Es kann schon traurig machen, wenn das Sinnbild eines verkorksten Spiels gegen Bayer Leverkusen ausgerechnet der in dieser Saison so oft für seine Standards gefeierte Hiroshi Kiyotake ist. Etwa zehn Minuten vor Spielschluss trottete der Japaner derart lustlos in Richtung Eckfahne, das man hätte meinen können, der Club führe bereits mit fünf Toren Vorsprung und wäre auf die Ausführung der mitunter stärksten Waffe im Clubberer Angriffsspiel gar nicht mehr angewiesen. Zu diesem Zeitpunkt lag der FCN jedoch mit zwei Toren in Rückstand und hätte die Geschichte bei einem Anschlusstreffer vielleicht noch einmal spannend machen können – woran Hiroshi Kiyotake und auch seine Mannschaftskollegen jedoch offensichtlich nicht mehr glaubten. Vielmehr schien man das Spiel bereits abgeschenkt zu haben und sich der drohenden vierten Niederlage in Folge fügen zu wollen. Eine Einstellung, die selbstverständlich bei einem Großteil der rund 40.000 anwesenden Zuschauer wenig gut ankam – konnte das Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans doch schon vor dem Spiel als durchaus angespannt bezeichnet werden. Nach der Derbyniederlage vor drei Wochen gegen F**** war viel diskutiert worden: über den Stimmungsboykott in Hoffenheim, über eine &#8220;Eskalation des Hasses&#8221;, der von Seiten des Vereins nicht geduldet werden kann, darüber, wer nun ein &#8220;echter&#8221; Clubfan sei und wer nicht und auch darüber, dass zumindest das Relegationsspiel-Gespenst nun plötzlich auch den FCN wieder auf seiner Liste hatte.<br />
Seit gestern wissen wir nun, dass alle Gespenster dieser Welt zumindest in dieser Saison den Weg ins Frankenland nicht mehr finden werden. Durch die Niederlage unseres nächsten Gegners Fortuna Düsseldorf in Frankfurt, ist der Nichtabstieg 2013 drei Spieltage vor Saisonende unter Dach und Fach – eine Tatsache, die noch vor gar nicht allzu langer Zeit zu wahren Jubelstürmen und bierseligen Feierlichkeiten geführt hätte. Nach dem Schlusspfiff am Samstag war die Sicherung der Ligazugehörigkeit für die kommende Saison nicht mehr als eine Randnotiz, die von nicht wenigen Stadionbesuchern mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen wurde, das ähnlich emotionslos ausfiel, wie die Ecken eines Hiroshi Kiyotaki an diesem Nachmittag. Der Club wird die Geister, die er rief, nun nicht mehr los – durch gute Arbeit in den letzten Jahren sind die Ansprüche gestiegen und selbst, wenn man als realistischer Clubfan einsieht, dass das Team von Michael Wiesinger und Armin Reutershahn für einem Gang nach Europa noch nicht geeignet ist, so zahlt man trotzdem auch für die restlichen Spiele der Saison weiterhin Eintritt und möchte dementsprechende Leistungen auf dem grünen Rasen sehen. Leistungen, die einen wissen lassen, warum man nicht nur Fußball-, sondern im speziellen Clubfan ist.<br />
Nun ist die Werkself aus Leverkusen nicht irgendeine Zirkustruppe, die man als 1.FC Nürnberg mal eben im Vorbeigehen schlägt, sondern ein Team, dass durch den 2:0-Erfolg im Frankenland die Qualifikation für die ChampionsLeague in der kommenden Saison geschafft hat. Ein Team, für das es am Samstag noch um ein konkretes Ziel in der Endabrechnung ging und das allein von den finanziellen Mitteln her in ganz anderen Dimensionen als der Club denkt. Ein Team auch, dass dem Club in aller Cleverness die Grenzen aufgezeigt hat, dem wenige Chancen reichten, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Ein Team, dass durch einen Kopfball von Ömer Toprak nach einem Eckball (!) in der 26. Minute in Führung gegangen war, dass in der 62. Minute durch einen von Stefan Kießling verwandelten Elfmeter auf 2:0 erhöht hatte und dass es sich dann sogar leisten konnte, auf das großzügige Geschenk eines zweiten Elfmeters durch Verschießen des unkollegialen Sidney Sam praktisch zu verzichten.<br />
Und der Club? Das viel zitierte &#8220;mühte sich redlich&#8221; trifft in diesem Falle sicherlich nur auf die zweite Halbzeit zu. Immerhin hätte es hier bei hochkarätigen Chancen von Mike Frantz in der 48. Minute und Robert Mak in der 53. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich reichen können – und wer weiß schon, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn dieser denn dann auch gefallen wäre. Und wer weiß schon, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte Alexander Esswein bei der einzigen Clubchance in Durchgang eins ein wenig mehr Glück gehabt. Den tückischen Schuss aus der Ferne konnte Bayer-Keeper Bernd Leno nur mit äußerster Mühe noch zu einem Eckball abwehren.<br />
Doch hätte, wäre, wenn hat auch beim Derby schon nicht geholfen und so läuft der FCN nun endgültig Gefahr, sich eine durchaus passable Saison gegen Ende noch zu zerstören. Da kann man noch so gebetsmühlenartig wiederholen, dass man das Minimalziel ja schließlich erreicht habe und man sich die gesamte Saison nicht durch ein verlorenes Spiel an einem Sonntag im April kaputt machen lasse – am Ende sind ansprechende Leistungen in den 90 Minuten, auf die es ankommt, das einzige Mittel, um sich beim Publikum wieder Kredit zu erspielen. Bei aller Diskussion, die in den letzten Wochen herrscht: Die Emotionalität, mit der diese auf allen Seiten geführt wurde, zeigt, dass der FCN auch 113 Jahre nach seiner Gründung noch geliebt und gelebt wird. Menschen reagieren nur bei Dingen, die ihnen im tiefsten Herzen etwas bedeuten, derart emotional – und gerade deshalb sind solche Diskussionen in all ihrer Emotionalität wichtig. Fehler beim Bemühen um Deeskalation sind auf beiden Seiten gemacht worden – sowohl auf Seiten der Vereinsführung und der Mannschaft, als auch auf Seiten der Fans in so manch unbedachter Äußerung oder Handlung.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch es ist und bleibt wie bei jeder großen Liebe – man zofft sich, man verträgt sich wieder und nicht selten heilt auch die Zeit viele Wunden. Den Zeitpunkt der Versöhnung mit den eigenen Fans hat die Mannschaft von Michael Wiesinger ganz allein in der Hand: Nicht mehr durch weitere Worte, die nur zur Verlängerung der Diskussion führen, sondern ganz allein durch Taten. So, wie der Ehemann seiner Holden nach einem Streit mitunter einen Strauß schöner Blumen mitbringt, so muss die Mannschaft ihre Anhänger nun durch einen Strauß guter Leistungen wieder auf ihre Seite ziehen. Als Profi-Fußballer wählt man einen Beruf, der neben vielen Privilegien und oft gutem Geld auch das fast tägliche Abrufen von Höchstleistungen erfordert. Wer sich ab und zu nach einem Ruhekissen (und sei es nur in Form erreichter Minimalziele) sehnt, hat als Profi definitiv den Job verfehlt.<br />
In diesem Sinne, der Appell an die Mannschaft und den Verein: Der Worte sind genug gewechselt, lasset in den letzten beiden Wochen in Düsseldorf und gegen Bremen noch einmal Taten sprechen.</p>
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		<title>Trostlos bei der TSG</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 16:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga 2012/2013]]></category>
		<category><![CDATA[Der Disorder]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbaugegner]]></category>
		<category><![CDATA[Hanno Balitsch]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmungsboykott]]></category>
		<category><![CDATA[Timmy Simons]]></category>
		<category><![CDATA[TSG Hoffenheim]]></category>

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		<description><![CDATA[An diesem sonnigen Sonntag, der mit seinem Wetter so gar nicht zur Stimmung um und beim Club passen will, seien an dieser Stelle einmal ein paar Worte über die Schwierigkeiten gestatten, einen Text zu schreiben.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DER DISORDER &#8211; Der Clubspielberichtkommentar</strong></p>
<p><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 31. Spieltag</strong><br />
[Samstag, 27.04.2013]<br />
<strong>TSG Hoffenheim &#8211; 1.FC Nürnberg 2:1 (2:0)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4636" alt="Derbyfrust! Wenig los im Max und Marek" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_4457.jpg" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">An diesem sonnigen Sonntag, der mit seinem Wetter so gar nicht zur Stimmung um und beim Club passen will, seien an dieser Stelle einmal ein paar Worte über die Schwierigkeiten gestattet, einen Text zu schreiben. Durch jahrelange Übung geht dies dem Autor dieser Zeilen inzwischen recht leicht von der Hand und das Problem liegt so manches Mal eher darin, dass die Finger auf der Tastatur den Gedankengängen nicht so recht folgen können und so mancher &#8211; in aller Bescheidenheit &#8211; Geistesblitz dabei durchaus auf der Strecke bleibt, weil er vergessen ist, ehe er über die Computertastatur seine Verewigung im weltweiten Netz findet. Und auch, wenn die Worte an sich inzwischen recht problemlos fließen mögen, eine Schwierigkeit bleibt an jedem Wochenende: Der Anfang! Die ersten Worte, die ersten Sätze, der erste Abschnitt &#8211; kurz: Der Einstieg! Was war der prägnante Eindruck beim Clubspiel? Was hat gefreut? Was hat geärgert? Was hat aufgeregt? Sind diese Fragen erst einmal beantwortet und der Einstieg damit gefunden, schreibt sich der Rest des Textes fast wie von selbst&#8230;<br />
Doch warum erzähle ich das Alles? Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen scheint mir das Textschreiben bezüglich des Einstiegs doch recht ähnlich einem Fußballspiel. Findet man zu Beginn der 90 Minuten den Einstieg in das Spiel nicht, kannst Du es meistens komplett vergessen! Bestes Beispiel: Der Club am gestrigen Samstag auf dem Dorfsportplatz in Hoffenheim. Der zweite Grund: Betrachtet man die Leistung der Mannschaft von Michael Wiesinger am Samstag genauer und würde ich an dieser Stelle ein ähnliche Einstellung an den Tag legen, wie es die Herren Schäfer, Feulner, Esswein und ihre Mannschaftskameraden gestern getan haben, wäre der Text am Ende in etwa ähnlich kurz wie nach der Derbypleite am letzten Sonntag.<br />
Wenn die Mannschaft das, was sie da gestern auf den grünen Rasen gelegt hat, als die angekündigte Wiedergutmachung des letzten Wochenendes ansieht, sollte man den jungen Fußballern dringend einmal die wahre Bedeutung des Wortes erklären. Aufmerksame Zuschauer jedenfalls konnten am Samstag den Eindruck bekommen, unsere Fußballer müssten aus irgendeinem schwer nachvollziehbaren Grund in irgendeiner Form Wiedergutmachung gegenüber der TSG Hoffenheim betreiben. Das, was unsere Abwehr in der ersten halben Stunde in Hoffenheim geboten hat, kann man jedenfalls selbst bei sehr wohlwollender Auslegung maximal als Geleitschutz bezeichnen.<br />
Nun mögen die Gründe für die dritte Pleite in Folge in vielerlei Richtungen zu suchen sein. Dazu gehört mit Sicherheit auch die neu formierte Innenverteidigung mit Timmy Simons und Berkay Dabanli, die in dieser Besetzung ihr erstes Bundesligaspiel von Beginn an spielte und so auch nur zustande gekommen war, weil Per Nilsson gesperrt und Timm Klose verletzt war. Man darf an dieser Stelle auch dem Fußballgott danken, dass dem Club ein solcher Doppelausfall nicht schon früher in der Saison passiert ist &#8211; es hätte einem sonst Angst und Bange werden müssen.<br />
Neben den Ausfällen in der Verteidigung waren da noch die Auswirkungen des letzten Wochenendes. Die Ultras hatten bereits in der Woche einen Stimmungsboykott angekündigt, andere Clubfans suhlten sich in der Diskussion &#8220;Ich bin ein guter Clubfan und Du nicht&#8221; und wieder andere wurde ganz einfach seit letzten Sonntag nicht mehr gesehen. Gründe für seinen eigenen, individuellen Umgang mit der Pleite hatte jeder Einzelne, der die rot-schwarzen Farben in seinem Herzen trägt &#8211; auf der einen Seite die, die weiter anfeuerten und sagten: &#8220;Jetzt erst Recht&#8221;, auf der anderen Seite die, die schweigend sagten: &#8220;So nicht, meine Herren Fußballspieler! Derbys gehören gewonnen!&#8221;<br />
Doch völlig egal, welche Kämpfe jeder einzelne Clubfan mit sich selbst ausgetragen hat und auch egal, welche Wortgefechte es zwischen &#8220;guten&#8221; und &#8220;schlechten&#8221; Clubfans es auch gegeben hat: Eine Entschuldigung für die Leistung der Mannschaft ist das nicht! Die Jungs, die das Trikot des ruhmreichen FCN tragen dürfen, werden dafür auch noch bestens bezahlt und da kann es nicht sein, dass einzelne Spieler, die vorher im Spiel mit haarsträubenden Fehlern auf dem Platz für die Vorentscheidung gesorgt haben, nach dem Spiel an die Mikrofone der Fernsehreporter treten und die Fans dafür verantwortlich machen, dass man selbst nur einen Haufen gequirlte Scheiße zusammengespielt hat. Herr Balitsch wird an dieser Stelle wissen, wer gemeint ist. Im Gegenteil, die Spieler wären in der Situation, in der sie sich befinden, bestens beraten, nun zu zeigen, dass sie etwas verstanden haben. Dass sie verstanden haben, dass es das Falscheste der Welt wäre, die Saison in den letzten drei Spielen nun einfach abzuschenken. So sehr es auch verständlich wäre und so sehr es sogar menschlich wäre, dass man sich eben nicht mehr bis zum letzten Atemzug reinhängt, wenn im Tableau weder nach oben, noch nach unten noch viele Möglichkeiten bestehen: Es ist und bleibt der letzte Eindruck, der sich festsetzt!<br />
Da kann man beim Club eine noch so beachtliche Rückrunde gespielt haben, da kann man sich noch so sehr darüber freuen, dass der Nicht-Abstieg im Grunde seit dem 28. Spieltag feststeht &#8211; beendet man die Saison mit einer Niederlagenserie bleibt vom guten Eindruck des langen Winters nichts mehr übrig. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in dieser Saison nicht zu den drei schlechtesten Teams der Liga gehört. Die Mannschaft hat auch gezeigt, dass es für einen Platz in der EuropaLeague eben noch nicht reicht &#8211; und das ist letztlich bei den Mitteln, die man im Frankenland zur Verfügung hat, auch nicht weiter schlimm. Schlimm wäre es jedoch, wenn man nun abschenkt und die Treusten der treuen Zuschauer, die ihr Geld auch jetzt noch für ein Stadionticket ausgeben, obwohl es im Grunde eigentlich nur noch um die saure Ananas geht, mit müdem Gekicke langweilt. Wer diese Zuschauer, die allein deshalb ins Stadion kommen, weil sie ihren geliebten Club spielen sehen wollen, verprellt, hat ruckzuck keinerlei Basis mehr, auf der er aufbauen kann.<br />
Seit Michael Wiesinger in Nürnberg gemeinsam mit Armin Reutershahn das Sagen hat, steckt der FCN nun erstmals in so etwas wie einer Krise. Nach drei Niederlagen darf man davon sprechen &#8211; auch, wenn man als Clubfan natürlich sehr viel längere Niederlagenserien gewohnt ist. Die Diskussion zeigt jedoch auch, dass die Ansprüche im dritten Jahr, in dem man schon mehrere Spieltage vor Schluss mit dem Abstieg nichts mehr zu tun hat, gestiegen sind. Und so unangenehm die Situation im Moment auch sein mag: Die gestiegenen Ansprüche sind auch ein Zeichen der guten Arbeit, die man in Nürnberg in den letzten Jahren geleistet hat. Michael Wiesinger wird nun in den letzten drei Spielen der Saison zeigen müssen, ob er diesen gestiegenen Ansprüchen gerecht werden kann und gemeinsam mit der Mannschaft einen Weg findet, sich trotz der kurzen Zeit versöhnlich in die Sommerpause zu verabschieden.<br />
Um dies zu schaffen, muss der Club sich jedoch im Gegensatz zum Hoffenheim-Spiel um mindestens 200 Prozent steigern. Schon nach 19 Minuten lag man dort nämlich 2:0 hinten. In der 11. Minute hatte Tobias Weis aus kurzer Entfernung getroffen, nachdem zuvor die halbe Club-Abwehr durch einen einfachen Doppelpass von Roberto Firmino und Fabian Johnson schachmatt gesetzt worden war. Sejad Salihovic traf schließlich in der 19. Minute mit einer Art Flugkopfball. Zuvor war die Lederkugel gefühlte 20 Minuten im Luftraum der Nürnberger Abwehr unterwegs &#8211; was Hanno Balitsch jedoch nicht dazu bewegen konnte, verhindernd einzugreifen. Während der Club also größtenteils Geleitschutz gab, versiebten die Absteiger aus dem Kraichgau weitere Großchancen und verpassten es fast fahrlässig, höher in Führung zu gehen. Dass sich solch ein Schlendrian dann gerne mal rächt, sah man in der zweiten Halbzeit. Durch einen Foulelfmeter hatte Timmy Simons in der 58. Minute für den Anschluss gesorgt und fortan schlich sich bei den Hausherren die Nervosität einer Mannschaft ein, die tabellarisch mit dem Rücken zur Wand steht. Noch vor ein paar Wochen hätte der FCN das Nervenflattern der Gastgeber durch die ein oder andere Standardsituation wahrscheinlich ausgenutzt &#8211; der FCN vom Samstag hätte noch viele Stunden spielen können ohne zu einer echten Torchance zu kommen.</p>
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		<title>Dumm, doof und dämlich im Derby</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 17:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesliga 2012/2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Heimniederlage]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten vor ausverkauftem Haus und mit jeder Unterstützung im Rücken, die man nur kriegen kann, nicht fähig ist, ein Spiel zu gewinnen, hat in Europa nichts zu suchen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DER DISORDER &#8211; Der Clubspielberichtkommentar</strong></p>
<p><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 30. Spieltag</strong><br />
[Sonntag, 21.04.2013]<br />
<strong>1.FC Nürnberg &#8211; SpVgg Greuther F**** 0:1 (0:1)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4630" alt="Derbyversager" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/04/Derbyversager.jpg" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wer gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten vor ausverkauftem Haus und mit jeder Unterstützung im Rücken, die man nur kriegen kann, nicht fähig ist, ein Spiel zu gewinnen, hat in Europa nichts zu suchen. Das Tor des Tages erzielte Johannes Geis durch einen Sonntagsschuss aus knapp 30 Metern in der 27. Minute. Jeder weitere Kommentar: überflüssig!</p>
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		<title>Mangelhaft in München</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 16:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga 2012/2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Angsthasenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Hose voll]]></category>
		<category><![CDATA[Raphael Schäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Timmy Simons]]></category>

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		<description><![CDATA[Es mag vielleicht ein wenig ungewöhnlich sein, doch DER DISORDER möchte seinen heutigen Wochenendrückblick mit einer Respektbekundung beginnen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DER DISORDER &#8211; Der Clubspielberichtkommentar</strong></p>
<p><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 29. Spieltag</strong><br />
[Samstag, 13.04.2013]<br />
<strong>Bayern München &#8211; 1.FC Nürnberg 4:0 (3:0)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4624" alt="Volles Haus im Max und Marek" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_4040.jpg" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Es mag vielleicht ein wenig ungewöhnlich sein, doch DER DISORDER möchte seinen heutigen Wochenendrückblick mit einer Respektbekundung beginnen. Der Respekt gebührt einer fränkischen Sportbekleidungsfirma, deren Name an dieser Stelle nicht genannt werden soll, um gar nicht erst die Chance aufkommen zu lassen, sich mit evtl. aufkommenden Vorwürfe der Schleichwerbung auseinandersetzen zu müssen. Dem fränkischen Sportbekleidungshersteller gebührt tiefstem Respekt, weil er sein Handwerk inzwischen derart perfektioniert hat, dass sowohl Trikots als auch Hosen der zehn Nürnberger Feldspieler am Samstag Nachmittag in der Münchener Allzweckarena blütenweiß aussahen, obwohl doch schon wenige Sekunden nach Anpfiff des ungleichen Duells klar war, dass eben diese zehn Feldspieler die Hosen offensichtlich gestrichen voll hatten. Anders jedenfalls lässt sich der Auftritt der Mannschaft von Michael Wiesinger und Armin Reutershahn kaum erklären &#8211; auch, wenn der Beweis in Form einer braunen Verfärbung der blütenweißen Sporthosen aufgrund oben genanntem Perfektionismus des Sportbekleidungsherstellers fehlte.<br />
Man kann es drehen und wenden wie man will: Der 1.FC Nürnberg hat im Spiel gegen eine bessere Münchener B-Elf schlichtweg nicht stattgefunden. Ganze vier Minuten hat es gedauert, da wussten auch die kühnsten Optimisten unter den Clubfans (zu denen sich der Autor dieser Zeilen durchaus auch zählte), dass an diesem Nachmittag in der unsäglichen Schlauchboot-Arena nichts zu holen sein wird. Eckball für die Gastgeber, Abwehr zu kurz, Jerome Boateng steht völlig frei am Elfmeterpunkt und hat weniger Mühe als in einem Trainingsspiel, den Ball per Drehschuss/Seitfallzieher zum 1:0 einzuschießen.<br />
Das 2:0 folgte keine Viertelstunde später durch Mario Gomez. Der Mann, der sonst nur auf der Ersatzbank sitzen darf, war von Boateng steil geschickt worden und traf in der 17. Minute aus zentraler Position zielgenau ins linke Toreck. Endgültig gelutscht war der Drops dann in der 24. Minute, als Claudio Pizarro (ja, der alte Mann darf ab und zu auch noch spielen), Rafinha steil schickte. Der Ex-Schalker, der ebenfalls vor gefühlten Jahrzehnten das letzte Mal in der Startelf der Bauern stand, schloss völlig allein gelassen zum 3:0 ab.<br />
Das mag nun alles sehr schlimm und nach großer Dominanz der Hausherren klingen &#8211; in Wirklichkeit war es jedoch noch viel schlimmer, vergaben die ChampionsLeague-Halbfinalisten zwischen den Toren doch noch mehrere hochkarätige Torchancen. Zum Glück für den Club hatten die aufgestellten Ersatzspieler offensichtlich jedoch keine Lust auf ein ähnlich hohes Ergebnis wie zwei Wochen zuvor gegen den Hamburger SV. Die Männer von Jupp Heynckes stellten nach dem 3:0 in den Schonwaschgang und hatten in den folgenden 60 Minuten keinerlei Mühe, den hilflosen Gegner in Schach zu halten.<br />
Als Fan fragt man sich dann schon manchmal, was im Kopf eines Fußballprofis so vor sich geht. Da müsste man sich nach bisher mehr als passabler Rückrunde eigentlich mit breiter Brust auf die etwa 170 Kilometer lange Reise gen Süden machen und am Ende hat man den Eindruck, dass nicht einmal das ängstlichste Kaninchen der Welt so viel Schiss vor der Schlange hat, wie die zehn Clubspieler auf dem grünen Rasen vor dem frisch gebackenen deutschen Meister. Bewusst von zehn Clubspielern ist hier die Rede, da es letztlich allein Raphael Schäfer zu verdanken war, dass das Desaster in der Landeshauptstadt nicht zu einem Weltuntergang wurde. Der Mann zwischen den Pfosten wehrte ab, was abzuwehren war und konnte einem hinter einer Abwehr, die den Namen nicht verdiente, schon fast leid tun.<br />
Chancen für den Club? Ach ja, da war ja noch was&#8230; Markus Feulner zog in der 44. Minute mal ab, vergaß jedoch, seinen Schuss zu platzieren, so dass Tom Starke keine Mühe hatte, den Ball zu parieren. Und dann war da noch die 47. Minute, als Mike Frantz im Strafraum von Rafinha gefoult wurde. Timmy Simons trat zum folgerichtigen Elfmeter an, doch irgendwie hatten sämtliche Aktionen der Clubspieler an diesem Samstag einen leichten Beigeschmack von Slapstick und so wunderte es kaum, dass Bauern-Keeper Starke zwar die Hände nicht an den Ball bekam, diesen jedoch im Fallen mit dem Kopf abwehren konnte.<br />
Aus Chronistenpflicht sei an dieser Stelle noch das 4:0 in der 56. Minute erwähnt. Xherdan Shaquiri fand eine der vielen Lücken in der Nürnberger Hintermannschaft und schob aus kurzer Distanz ins rechte Toreck ein.<br />
Am Ende war man sich als Clubfan dann nicht mehr ganz so sicher, ob man einfach nur sauer auf die eigene Mannschaft sein sollte, oder eher froh darum, dass es nach 90 Minuten &#8220;nur&#8221; 4:0 für die Gegenseite stand.<br />
Fest steht, dass die &#8220;Europapokal&#8221;-Gesänge nach der Klatsche in München deutlich leiser geworden sind &#8211; obwohl bei genauer Betrachtung der Tabelle nicht einmal Grund dafür bestünde. Unbestritten: Mit einer solchen Leistung wie am Samstag hat der Club in Europa nichts zu suchen &#8211; im Gegenteil: Mit derart vollen Hosen hätte man wahrscheinlich schon gegen den Meister aus Luxemburg oder Liechtenstein so seine Probleme. Dennoch sind es auch nach dem 29. Spieltag nur vier Punkte Rückstand auf Platz sechs. Frankfurt, Mönchengladbach, Mainz 05 und Hannover 96 &#8211; sie alle haben ihre Spiele an diesem Wochenende verloren und das gegen Gegner, die bei weitem nicht das Kaliber eines FC Bayern München haben. Hannover und Mönchengladbach haben ihre Spiele gegen die Münchener noch vor sich und somit zumindest bei normalem Verlauf der Dinge noch mindestens ein Wochenende, an dem sie keine Punkte verbuchen werden. Und ob Mainz am kommenden Samstag in Dortmund drei Punkte auf der Rechnung haben darf, sei an dieser Stelle einfach mal dahingestellt.<br />
Die Chance auf Europa ist für den Club weiter gegeben &#8211; eine Niederlage in München ändert daran nichts. Alles andere als ein Sieg am kommenden Sonntag gegen die Westvorstadt allerdings schon&#8230;</p>
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		<title>Nilsson gegen Nullfünf</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 21:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ok, der Kalauer muss jetzt einfach sein: Alter Schwede! Da macht unser Innenverteidiger aus dem Norden gleich zwei Mal kurzen Prozess mit den Nullfünfern...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DER DISORDER &#8211; Der Clubspielberichtkommentar</strong></p>
<p><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 28. Spieltag</strong><br />
[Sonntag, 07.04.2013]<br />
<strong>1.FC Nürnberg &#8211; FSV Mainz 05 2:1 (0:0)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4617" alt="Jubel im Max und Marek" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_4028.jpg" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ok, der Kalauer muss jetzt einfach sein: Alter Schwede! Da macht unser Innenverteidiger aus dem Norden gleich zwei Mal kurzen Prozess mit den Nullfünfern und setzt sich ganz nebenbei noch an die Spitze der FCN-internen Torschützenliste 2012/2013. Per Nilsson sorgt mit seinen beiden Treffern für das neunte Spiel in Serie ohne Niederlage und dafür, dass man nun auch bei den Club-Verantwortlichen langsam nicht mehr verleugnen kann, dass ein Europacup-Platz im Schneckenrennen der Saison noch möglich ist. Ok, natürlich wird von offizieller Seite auch nach dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 weiterhin nur davon gesprochen, zunächst einmal die 40 Punkte erreichen zu wollen, doch wer sich in der Rückrundentabelle nach elf Spielen auf einem vierten Platz inmitten solch illustrer Namen wie Schalke 04, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen findet, darf den Blick nun auch einmal nach oben wenden.<br />
Dass die Clubspieler dies intern und unter Ausschluss der Öffentlichkeit schon das ein oder andere Mal getan haben, konnte man im Spiel am Sonntag in der ersten Halbzeit durchaus vermuten. Der Club spielte, als bekäme ihm der Rückenwind in Richtung höhere Gefilde nicht &#8211; als wäre da so etwas wie die Angst vor der eigenen Courage. Die Gäste aus Mainz wirkten frischer und sicherer in ihren Aktionen, ließen Ball und Gegner laufen &#8211; jedoch ohne wirklich zwingende Aktionen in Richtung Clubtor. Der letzte Riegel in der Abwehr beim Club wackelte zwar das ein oder andere Mal bedenklich, fiel jedoch zunächst nicht. In einem &#8211; wie es so schön heißt &#8211; taktisch geprägtem Spiel dominierten zunächst zwei starke Abwehrreihen, die auf beiden Seiten nur wenig zuließen. Der Club stand tief wie bei einem Auswärtsspiel und ließ die Rheinhessen zunächst das Spiel gestalten. Man selbst hoffte auf Kontersituationen, die sich jedoch nicht einstellen wollten, da auch die Mainzer keineswegs bereit waren, bedingungslos zu stürmen.<br />
Es dauerte also letztlich 25 Minuten, bis im Max-Morlock-Stadion überhaupt einmal was passierte und die Gäste aus Mainz zeigten, dass ihnen ein 0:0-Unentschieden dann doch zu wenig wäre. Adam Szalai zog aus 18 Metern ab, zwang Raphael Schäfer zu einer Parade und nur drei Minuten später sollte sich zeigen, dass dies nichts Anderes als ein Warnschuss gewesen ist. In der 28. Minute sorgte Nicolai Müller im Nürnberger Strafraum für heilloses Durcheinander, ehe Javier Pinola schließlich in unnachahmlicher Art kurzen Prozess machte und den Ex-F****** einfach umrannte. Beim fälligen Strafstoß zeigte Szalai dann endgültig, dass er seine Füsse an diesem Sonntag nicht richtig justiert hatte &#8211; musste FCN-Keeper Schäfer beim Schuss des Ungar in der 25. Minute noch eingreifen, flog der Ball vom Punkt gleich meterweit neben das Tor &#8211; keine Chance für Schäfer, da noch an den Ball zu kommen und da beiden Teams in den Folgeminuten nicht mehr viel einfiel, blieb es beim torlosen Unentschieden zur Pause.<br />
Nach dem Seitenwechsel änderte sich beim Rasenschach zwischen dem Club und Mainz nicht viel &#8211; mit dem Unterschied, dass nun Tore fielen. Nachdem das mit den Kontern gegen Mainz nicht so recht klappen wollte, besann man sich beim Club eben auf eine andere, viel trainierte Tugend: Die Standards. 54. Minute: Hiroshi Kiyotake bringt eine Freistoßflanke vor das Mainzer Tor, Per Nilsson springt am höchsten, der Ball zappelt im Netz: 1:0 für den Club! Und fünf Minuten später fast sogar das 2:0: Markus Feulner versuchte es mit einem Distanzschuss, den 05-Keeper Christian Wetklo gerade so noch über die Latte lenken konnte.<br />
Wieder nur eine Minute später dann die Ernüchterung: Ein langer Ball von Jan Kirchhoff auf Nicolai Müller und obwohl der Mainzer noch von zwei Clubberern begleitet wurde, meinte Schäfer plötzlich, er müsse aus dem Tor eilen. Müller sieht dies und hat mit seinem Heber in der 60. Minute keine Mühe, den Ausgleich zu erzielen. Schäfer meinte zu der Situation nach dem Spiel zwar: &#8220;Ob das Gegentor auf meine Kappe geht, weiß ich nicht, das muss ich mir erst noch einmal ansehen.&#8221; Doch spätestens wenn er es gesehen hat, wird der Keeper einsehen, dass er an dem Gegentreffer nicht ganz schuldlos ist.<br />
Also musste eben dann auf der anderen Seite noch einmal eine Standardsituation her und die ergab sich in Form einer Ecke in der 69. Minute. Kiyotake bringt den Ball hoch in die Mitte, Hanno Balitsch verlängert auf den langen Pfosten, wo sich Per &#8220;Slatan Nilssonimovic&#8221; im Gewühl durchsetzt und den Ball mit langem Bein zum 2:1 über die Torlinie drückt. Mainz 05 lag zum zweiten Mal hinten und mit zunehmender Spieldauer ging den Männern von Thomas Tuchel mehr und mehr die Ideen aus, wie sie den nun fast zementierten Nürnberger Abwehrriegel noch knacken sollten. Echte Torchancen gab es jedenfalls in den letzten zwanzig Minuten des Spiels auf keiner Seite mehr &#8211; der Club wollte nicht mehr, Mainz konnte nicht mehr und so blieb es beim verdienten Heimsieg für den Club. Und der Autor dieser Zeilen schreibt an dieser Stelle bewusst &#8220;verdient&#8221;, denn auch, wenn die Elf von Michael Wiesinger und Armin Reutershahn gegen die Rheinhessen zu keiner Zeit spielerisch so überzeugen konnte, wie zuletzt gegen Schalke oder in Wolfsburg (zumindest in der zweiten Halbzeit), zeugt es doch von einer reifen Leistung, wenn man nach solch einem Spiel, in dem zunächst nicht viel gelingen will, trotzdem drei Punkten in Händen hält. Wie oft musste man als Clubfan früher sagen: Ja, sie haben ja ganz gut gespielt &#8211; am Ende hat&#8217;s halt nicht gereicht? Wie oft musste man als Clubfan früher nach solchen Spielen wie am Sonntag den Kopf hängen lassen, weil der späte Ausgleich dann doch noch gefallen war? Diese Zeiten scheinen &#8211; zumindest im Moment &#8211; erst einmal vorbei. Auch, wenn man das Glück zuletzt ein wenig sehr stark in Anspruch nimmt &#8211; die Rede sei hier von den vergebenen Großchancen von Schalke 04, aber auch vom verschossenen Elfmeter an diesem Sonntag: Glück muss man sich erarbeiten. Nicht umsonst heißt es das &#8220;Glück des Tüchtigen&#8221; und so darf man dann eben auch nach einem knappen Arbeitssieg durchaus mal von verdient sprechen, auch wenn der Gegner rein optisch und von der Spielanlage her überlegen schien. Es ist, wie es schon nach dem Heimspiel gegen Schalke war: Wer am Ende mehr Tore geschossen hat als der Gegner, der gewinnt das Spiel! Und in spätestens vier Wochen fragt kein Mensch mehr danach, wie das Resultat zustande kam. Der Club spielt momentan erfolgreichen Fußball und wenn ich als Clubfan die Wahl habe zwischen schönem Fußball und erfolgreichem Fußball, dann wähle ich für den FCN immer den erfolgreichen Fußball. Michael Wiesinger hat die Schalter beim Club sehr schnell auf Erfolg umstellen können und auch wenn mit Sicherheit auch wieder andere Zeiten kommen werden, wird er sich als nächstes an die Arbeit machen, um bei allem Erfolg vielleicht auch schön zu spielen&#8230;. Aber seien wir doch mal ehrlich: Kriegt das außer dem FC Barcelona überhaupt jemand hin? Und wollen wir in Nürnberg überhaupt Verhältnisse wie in Barcelona?<br />
Dem Autor dieser Zeilen wäre es schon zu viel, wenn in Nürnberg irgendwann einmal Zustände herrschen würden, wie sie knapp 170 Kilometer südlich zur Tagesordnung gehören. Gelegenheit, seine Abneigung gegenüber den Großkopferten zu zementieren, bietet sich dem Clubfan schon am kommenden Sonntag, wenn in München ein Ereignis gefeiert wird, dass es in der Bundesliga zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison noch nie gegeben hat: Bereits sechs Spieltage vor Saisonende steht auch rechnerisch fest, dass der Club am Ende der Spielzeit in der Tabelle vor Greuther F**** stehen wird.</p>
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		<title>Ausflug ins Autohaus</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 18:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann, wenn nicht an Ostern, freut man sich über eine Auferstehung? Und wer leibhaftig dabei sein wollte...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 27. Spieltag</strong><br />
[Sonntag, 31.03.2013]<br />
<strong>VfL Wolfsburg &#8211; 1.FC Nürnberg 2:2 (2:0)</strong></p>
<p>Wann, wenn nicht an Ostern, freut man sich über eine Auferstehung? Und wer leibhaftig dabei sein wollte, musste sich am Osterfeste 2013 eben auf den Weg ins Autohaus der Liga nach Wolfsburg machen. Was allein aufgrund der Schönheit der Stadt auch sonst schon einem Gang nach Canossa gleicht, wurde durch die widrigen Wetterverhältnisse an diesem Wochenende noch zusätzlich erschwert&#8230; Da jedoch nur die Harten in den Garten kommen, hat sich auch in Monat drei nach Dieter Hecking eine Schar von knapp 30 unerschrockenen Clubberern 04 auf den Weg von der Hauptstadt in die tiefste Provinz gemacht, um den Club bei seinem schwierigen Weg von &#8220;zu Tode betrübt&#8221; nach &#8220;himmelhoch-jauchzend&#8221; zu unterstützen. Doch nicht nur das: Einige liebe Gäste aus Nürnberg und Umgebung hatten zuvor sogar den Umweg über die Hauptstadt auf sich genommen. Und wie die Bilder zeigen: Es hat sich für alle gelohnt&#8230;</p>
				
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					<div id="rev_slider_2_1" class="rev_slider" style="display:none;height:400px;width:600px;">						
										<ul>
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		<title>Wiederauferstehung in Wolfsburg</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 20:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Disorder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga 2012/2013]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Hecking]]></category>
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		<category><![CDATA[VfL Wolfsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch im achten Spiel in Folge hat der Club bewiesen, dass er in der Rückrunde der Saison 2012/2013 fast nicht zu schlagen ist]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DER DISORDER &#8211; Der Clubspielberichtkommentar</strong></p>
<p><strong>Fußball-Bundesliga 2012/2013, 27. Spieltag</strong><br />
[Sonntag, 31.03.2013]<br />
<strong>VfL Wolfsburg &#8211; 1.FC Nürnberg 2:2 (2:0)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4574" alt="Chereo in Wolfsburg" src="http://www.clubberer04.de/wp-content/uploads/2013/04/P1230295.jpg" width="600" height="450" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch im achten Spiel in Folge hat der Club bewiesen, dass er in der Rückrunde der Saison 2012/2013 fast nicht zu schlagen ist und sich nach furioser Aufholjagd in Wolfsburg noch einen mehr als verdienten Punkt gesichert. Die Gastgeber aus dem Autohaus konnten nach 90 Minuten froh sein, dass sie nicht mit völlig leeren Händen dastanden, während man sich beim Gast aus Franken schon die Frage gefallen lassen muss, was da in Durchgang eins auf dem grünen Rasen so geschehen war. Beantworten kann man diese Frage wahrscheinlich nur mit dem Wissen, dass da auf der Trainerbank der Gastgeber an diesem Sonntag eben ein Mann Platz genommen hat, der noch vor gar nicht allzu langer Zeit über den Retortenverein aus Niedersachsen spottete, um sich vor etwas mehr als drei Monaten plötzlich selbst in den hässlich-grün-weißen Farben wieder zu finden. Und natürlich hat der Streifenpolizist Dieter Hecking sein Wissen über die Mannschaft, die er großteils mit aufgebaut hat, mit nach Wolfsburg genommen und sich in seinem stillen Kämmerlein überlegt, wie er mit seiner Millionentruppe das selbst initiierte Abwehrbollwerk aus dem Frankenland knacken könnte. Nicht im Traum wird der Übungsleiter mit dem strengen Gesicht gehofft haben, dass die VW-gesponserte Söldnergruppe die Pläne aus dem dunklen Zimmer schon in den ersten Minuten so präzise umsetzt und das Spiel für den ein oder anderen Clubfan bereits zur Halbzeit entschieden war.<br />
Der Brasilianer Diego, der offensichtlich auch im höheren Alter stets darum bemüht ist, sich durch unsinnige Aktionen, Provokationen und Schauspielereien eines Tages den Titel des unbeliebtesten Bundesliga-Profi aller Zeiten zu verdienen, nutzte bereits die erste Gelegenheit in der dritten Minute, als er einen Freistoß aus etwa 18 Metern ins Nürnberger Tor schlenzte. Viel schlimmer konnte eine Partie nicht beginnen und trotzdem (oder gerade deshalb?) wurde das Spiel auf FCN-Seite mit zunehmender Dauer immer schlechter. Die Gastgeber waren in allen Belangen besser und die taktische Variante Heckings, mit zwei echten Stürmern aufzulaufen, zeigte zunächst seine Wirkung &#8211; zumal sich Gästecoach Michael Wiesinger für die &#8220;Barcelona&#8221;-Variante ohne Stoßstürmer entschieden hatte. Alexander Essweins Bemühungen als hängende Neun verpufften jedoch bis auf eine Gelegenheit in der fünften Minute, als er von Hiroshi Kiytotake steil geschickt wurde und das Tor am Ende nur um Zentimeter knapp verpasste. Es hätte der schnelle Ausgleich sein können.<br />
So kam irgendwann, was kommen musste und was sich allein aufgrund spielerischer Überlegenheit der Wolfsburger ankündigte. Der VfL war die bessere Mannschaft, echte Torchancen waren trotzdem Mangelware. Doch zugegeben: Ivica Olics Schuss aus der zweiten Reihe war sehenswert und mag für Raphael Schäfer im Endeffekt unhaltbar gewesen sein. Der Kroate konnte jedoch vor seinem Schussversuch in der 27. Minute völlig unbehelligt parallel zur Strafraumgrenze laufen und sich dabei das Spielgerät ungestört so lange zurecht legen, wie er es eben brauchte.<br />
Als schließlich der nach einem Kreuzbandriss gerade erst wieder in die Startelf zurückgekehrte Patrick Helmes in der 45. Minute mit einem Schuss aus halblinker Position noch den Pfosten des Nürnberger Gehäuses traf, schwante den meisten mitgereisten Anhängern nichts Gutes für Durchgang zwei.<br />
Michael Wiesinger hingegegn nutzte die 15 Minuten Pause, um endgültig zu beweisen, dass er als Bundesligatrainer bestens geeignet ist. Er stellte das Team um, nahm Mike Frantz aus der Mannschaft und brachte für diesen nun in persona von Tomas Pekhart doch noch den Stoßstürmer, der in der ersten Halbzeit so schmerzlich vermisst worden war. Gleichzeitig zog Wiesinger die Mittelfeldraute etwas auseinander, ließ Esswein nun mehr über die Außen kommen und hatte offenbar auch die Einstellungsschraube seiner Spieler noch ein wenig feiner justiert. Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit waren es jedenfalls die Gastgeber, die plötzlich nicht mehr wussten, wo ihnen der Kopf steht. Der Club zeigte endlich, was er wirklich leisten kann und die elf Spieler in rot-schwarz bewiesen ihrem Trainer, dass sie diesem mindestens eine ebenso gute sportliche Perspektive bieten können, wie ihre Gegenspieler, die vor lauter Geld oft gar nicht mehr wissen, welche Sportart sie eigentlich betreiben &#8211; zumal das Trikot der Wolfsburger mitunter ja schon mal vorgaukelt, der betriebene Rasensport habe etwas mit &#8220;Golf&#8221; zu tun.<br />
Die Belohnung für den nun emsigen und vor allem zielgerichteten Einsatz des Clubs ließ letztlich nicht allzu lange auf sich warten. Die mitgereisten Schlachtenbummler des Ruhmreichen stimmten gerade den kleinen Bub an, als Timmy Simons zum Gewaltschuss ansetzte &#8211; zum Gewaltschuss mit viel Gefühl wohlgemerkt. Die Wolfsburger bekamen den Ball hinten nicht mehr kontrolliert aus der Gefahrenzone und nach ersten Chancen von Markus Feulner und Esswein in der 49. bzw. 56. Minute, nahm sich der belgische Oldie im Clubteam ein Herz und zimmerte die zur Mitte verunglückte Abwehrvorlage von Slobodan Medojevic unhaltbar ins Toreck.<br />
Der Anschluss war geschafft und nur fünf Minuten später dann sogar der Ausgleich: Hiroshi Kiyotake bewies, dass er Freistöße mindestens ebenso butterweich schlagen kann, wie Diego auf der anderen Seite, mit diesen butterweichen Bällen jedoch lieber die eigenen Mitspieler bedient, als selbst als Torschütze auf der Anzeigetafel aufzuleuchten. Dankbarer Abnehmer im Sturmzentrum war dieses Mal Per Nilsson, der aus kurzer Distanz in der 66. Minute für das 2:2 sorgte.<br />
Mit etwas Glück und dem ein oder anderen Tropfen mehr Zielwasser war es schließlich Tomas Pekhart, der das Spiel hätte komplett drehen können. Der Kopfball des Tschechen in der 76. Minute klatschte jedoch an die Querlatte des Wolfsburger Tors. Am Ende konnten die Gastgeber mit dem Punkt zufrieden sein &#8211; sie hatten ein vollkommen kontrolliertes Spiel komplett aus der Hand gegeben und lernen müssen, dass Kampf, Leidenschaft und Einsatzwille letztlich mit keinem Geld der Welt zu kaufen ist &#8211; letztlich, weil diese Tugenden im Fußball eben unbezahlbar sind. Das 2013er-Team des 1.FC Nürnberg hat diese Tugenden, das hat es mit der eigenen Auferstehung an Ostersonntag bewiesen.</p>
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