Wir über uns
Eines gleich vorweg: Vereinsmeierei ist nicht wirklich unser Ding. Dachten wir immer… soll auch so bleiben, ist in gewissen Dingen jedoch auch unvermeidbar, wenn aus einem kleinen OFCN von ca. zwölf Exilclubberern innerhalb von weniger als zwei Jahren ein ausgewachsener Fanclub mit über 80 Mitgliedern wird.
Also haben wir unserem Fanclub im Oktober 2009 eine Satzung gegeben und ziehen seit Januar 2010 auch einen Mitgliedsbeitrag ein. Viele schöne Clubfahrten und Festivitäten sollen die Folge sein.
Trotz aller Neuerungen gilt jedoch nach wie vor vor allem eine Sache: Bei uns ist dabei, wer dabei sein will. Und wenn Du keinen Bock hast, weil der Club zum fünften Mal hintereinander verloren hat, bleibst Du eben zu Hause. Die Schmährufe als Erfolgsfan musst Du Dir dann allerdings schon gefallen lassen.
Wir wollen einfach Spaß haben und den haben wir eben am meisten, wenn unser Club gewinnt. Und deshalb tun wir eben auch Alles, was wir als nicht-bundesligataugliche Fussballspieler so tun können – immer in der untrüblichen Hoffnung, dass es hilft, wenn wir irgendwie dabei sind.
Nürnberg liegt für uns alle nicht gerade um die Ecke und so ist man als einsamer Clubfan unter Millionen von Hertha-, Union- oder gar TeBe-Fans heilfroh, wenigstens ein paar Leute zu kennen, die im Herzen ebenfalls rot-schwarz fühlen.
Die Clubberer04 sind also nichts Anderes als ein loses Sammelsurium der unterschiedlichsten rot-schwarzen Individuen. Vom Arbeitslosen zum Staatsanwalt, vom Marathonläufer zum Studenten.
Nur Nazis haben keine Chance, denn wer Nazi ist, hat keine Gefühle und wer nicht fühlt, kann auch nicht rot-schwarz fühlen. Basta!
Ansonsten gilt: Egal, ob Franke oder nicht. Egal, ob Männlein oder Weiblein. Egal, ob in unserer Fanclubkneipe, auf Auswärtsfahrten oder bei Heimspielen in Nürnberg. Hauptsache, Dein Herz schlägt für den Club.
Einige von uns haben trotz der Entfernung Dauerkarten in der Nordkurve, andere sitzen jedes Wochenende in unserer Kneipe und wieder andere nehmen zumindest die von Berlin nahen Auswärtsfahrten nach Rostock, Cottbus oder Wolfsburg mit.
Wir sind jung, wir sind alt, wir sind blauäugig, wir sind erfahren – die Jüngsten sind gerade dem Teenageralter entwachsen, die Ältesten seit über 50 Jahren Mitglied beim Club.
Die 04 hinter den Clubberern ist übrigens keineswegs der Fanfreundschaft zu Schalke geschuldet, sondern ganz einfach dem Entstehungsjahr unserer früheren Homebase. Das Frankenstüble öffnete im Jahre 2004 erstmals seine Pforten und ist für viele Jahre Anlaufstelle für Alle gewesen, die nicht allein daheim vor dem Fernseher die Tore des Clubs bejubeln wollen.
